Helaas is er een fout opgetreden, probeert u het a.u.b. later nogmaals.
mk
Überraschung
Ich habe diese Gitarre eher aus Neugier bestellt. Die Vorstellungen im Internet sind ja vielversprechend. Und meine Gedanken kreisten schon länger um die Anschaffung einer Telly-Stile.
Ich spiele aus Alters- und Gelenkgründen überwiegend im Sitzen und war gespannt, ob die Versprechen von kompakter Ergonomie, Verarbeitung und Klang auch gehalten werden konnten. Vorab, ja konnten sie.
Die Lieferung, wie bei Thomann üblich, von Montag vormittags bestellt bis Mittwoch nachmittags bei mir. Sauber verpackt im hauseigenen Umkarton, dann der Hils Karton, dann ein wirklich gutes Gigbag, inliegend nochmals in weiße Folie gepackt das Instrument. Das Griffbrett durch kräftiges Papier geschützt. Dazu ein Faltblatt mit Instruktionen zu Einstellung und Saitenwechsel in Deutsch! und Englisch, zwei Inbusschlüssel plus ein stiftförmiges Werkzeug zur Justage. OK.
Die Hils HNT1M Ruby Red ist wirklich hübsch in meinen Augen. Die matte rubinrote Metallikfarbe harmoniert sehr schön mit dem hellen Ahorn und dem Chrom. Das Schlagbrett fügt sich durch die gealtert wirkende Weißtönung gut ins Gesamtbild. Verarbeitung super. Halstasche ohne Spiel, Lackierung makellos, Bünde hervorragend abgerichtet. Keine Deadspots nirgendwo über das gesamte Griffbrett. Erstaunlich gut eingestellte Intonation, der Sattel gut gearbeitet. Potts laufen geschmeidig, der Schalter rastet ordentlich, die Klinkenbuchse wirkt vertrauenserweckend. D'Addario 10er Saiten. Die korpusseitigen Mechaniken tun was sie sollen, die Brücke sieht stabil aus, genau wie auch die kopfseitige Halterung für die Saiten. Der Hals ist ein Traum in meiner Hand, gut geformtes C, nicht dünn und nicht kräftig, einfach ausgewogen gut. Er wirkt naturbelassen, ist er aber nicht. Die Lackierung oder Versiegelung ist absolut dezent, glatte geschmeidige Oberfläche. Das Griffbrett von zwölf auf sechzehn Zoll gewölbt, die Bünde aus Edelstahl wie schon gesagt ohne Fehler. Die Korpuskonturen wirken auch bequem. Passt.
Was beim ersten trockenen Anspielen sofort auffiel, ist wie gut diese Gitarre resoniert und schwingt. Verstärkt bin ich auch zufrieden. Die Tonabnehmer sind echt ganz okay. Dieses Instrument hat ein Sustain, großartig. Die Ansprache schön perkussiv, kräftiger Ton, gute Entfaltung. Der Pickup am Hals könnte etwas luftiger sein, naja. Die Regler für Volume und Tone arbeiten gut.
Und ja, sowohl im Sitzen durch die Kontur des Korpus als auch stehend am Gurt ein hervorragend ausbalanciertes Spielerlebnis.
Nachdem ich die Saiten auf meine gewohnte Marke und Stärke gewechselt, den Hals etwas straffer gezogen, Saitenlage und Tonabnehmer für mich komfortabel eingestellt habe, bin ich sehr sehr glücklich.
Überraschung gelungen!
Ich spiele aus Alters- und Gelenkgründen überwiegend im Sitzen und war gespannt, ob die Versprechen von kompakter Ergonomie, Verarbeitung und Klang auch gehalten werden konnten. Vorab, ja konnten sie.
Die Lieferung, wie bei Thomann üblich, von Montag vormittags bestellt bis Mittwoch nachmittags bei mir. Sauber verpackt im hauseigenen Umkarton, dann der Hils Karton, dann ein wirklich gutes Gigbag, inliegend nochmals in weiße Folie gepackt das Instrument. Das Griffbrett durch kräftiges Papier geschützt. Dazu ein Faltblatt mit Instruktionen zu Einstellung und Saitenwechsel in Deutsch! und Englisch, zwei Inbusschlüssel plus ein stiftförmiges Werkzeug zur Justage. OK.
Die Hils HNT1M Ruby Red ist wirklich hübsch in meinen Augen. Die matte rubinrote Metallikfarbe harmoniert sehr schön mit dem hellen Ahorn und dem Chrom. Das Schlagbrett fügt sich durch die gealtert wirkende Weißtönung gut ins Gesamtbild. Verarbeitung super. Halstasche ohne Spiel, Lackierung makellos, Bünde hervorragend abgerichtet. Keine Deadspots nirgendwo über das gesamte Griffbrett. Erstaunlich gut eingestellte Intonation, der Sattel gut gearbeitet. Potts laufen geschmeidig, der Schalter rastet ordentlich, die Klinkenbuchse wirkt vertrauenserweckend. D'Addario 10er Saiten. Die korpusseitigen Mechaniken tun was sie sollen, die Brücke sieht stabil aus, genau wie auch die kopfseitige Halterung für die Saiten. Der Hals ist ein Traum in meiner Hand, gut geformtes C, nicht dünn und nicht kräftig, einfach ausgewogen gut. Er wirkt naturbelassen, ist er aber nicht. Die Lackierung oder Versiegelung ist absolut dezent, glatte geschmeidige Oberfläche. Das Griffbrett von zwölf auf sechzehn Zoll gewölbt, die Bünde aus Edelstahl wie schon gesagt ohne Fehler. Die Korpuskonturen wirken auch bequem. Passt.
Was beim ersten trockenen Anspielen sofort auffiel, ist wie gut diese Gitarre resoniert und schwingt. Verstärkt bin ich auch zufrieden. Die Tonabnehmer sind echt ganz okay. Dieses Instrument hat ein Sustain, großartig. Die Ansprache schön perkussiv, kräftiger Ton, gute Entfaltung. Der Pickup am Hals könnte etwas luftiger sein, naja. Die Regler für Volume und Tone arbeiten gut.
Und ja, sowohl im Sitzen durch die Kontur des Korpus als auch stehend am Gurt ein hervorragend ausbalanciertes Spielerlebnis.
Nachdem ich die Saiten auf meine gewohnte Marke und Stärke gewechselt, den Hals etwas straffer gezogen, Saitenlage und Tonabnehmer für mich komfortabel eingestellt habe, bin ich sehr sehr glücklich.
Überraschung gelungen!
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Helaas is er een fout opgetreden, probeert u het a.u.b. later nogmaals.
AS
Schicke Headless Tele mit Macken
Gleich vorweg: In echt sieht das Teil nochmal 100x schicker aus. Das rot ist eher bordeaux artig und wirklich ein Traum.
Spielbarkeit nach Setup: Nichts zu meckern. Aber: Der Sattel könnte sorgfältiger gefeilt werden, die G-Saite sitzt sehr hoch. Und ich musste den Hals relativ stark krumm stellen, da die hohe E-Saite zwischen dem 2. Und 6. Bund geschnarrt hat. Passt aber alles soweit gerade noch.
Die Mechaniken an der Brücke dürften gerne um einiges leichtgängiger Sein, verglichen mit meiner Steinberger fühlen sich diese hier an wie einbetoniert. Und etwas mehr Reichweite dürften sie auch haben. Wenn man beim Saitenwechsel die Saiten vor dem Festklemmen nicht super straff zieht, geht einem schnell der Spielraum bei den Mechaniken aus; das hohe E sitzt schon fast auf Anschlag.
Klanglich die (kleine) Überraschung: Sie klingt wie eine Tele! Nur etwas dünn auf der Brust, aber das ist letztlich Geschmackssache. Rein optisch fällt schon der Stegpickup auf, der nur auf ca. Die halbe Breite gewickelt ist, so ergibt sich beim Blick von der Seite ein "T" zwischen der schmalen Spule und der oberen Plastikabdeckung. Habe ich noch nie so gesehen vorher...
Positiv überrascht war ich, als ich in das Elektronikfach schaute: Alles sauber abgeschirmt und geerdet, und ein treble bleed kommt auch direkt vom Werk aus dabei.
Alles in allem, wenn man das Teil erstmal vernünftig eingestellt hat und die Saiten gedehnt und gestimmt sind, kann man mit dieser Gitarre sehr viel Spaß haben.
Update: Nachdem ich auf meine Standardsaiten gewechselt bin, haben sich noch mehr schnarrende Bünde aufgetan, die nur mit viel Halskrümmung und verhältnismäßig hoher Saitenlage weggingen. Test mit einem fret rocker zeigt: einige Bünde sind zu tief, über das gesamte Griffbrett verteilt. Das Teil geht also leider zurück.
Spielbarkeit nach Setup: Nichts zu meckern. Aber: Der Sattel könnte sorgfältiger gefeilt werden, die G-Saite sitzt sehr hoch. Und ich musste den Hals relativ stark krumm stellen, da die hohe E-Saite zwischen dem 2. Und 6. Bund geschnarrt hat. Passt aber alles soweit gerade noch.
Die Mechaniken an der Brücke dürften gerne um einiges leichtgängiger Sein, verglichen mit meiner Steinberger fühlen sich diese hier an wie einbetoniert. Und etwas mehr Reichweite dürften sie auch haben. Wenn man beim Saitenwechsel die Saiten vor dem Festklemmen nicht super straff zieht, geht einem schnell der Spielraum bei den Mechaniken aus; das hohe E sitzt schon fast auf Anschlag.
Klanglich die (kleine) Überraschung: Sie klingt wie eine Tele! Nur etwas dünn auf der Brust, aber das ist letztlich Geschmackssache. Rein optisch fällt schon der Stegpickup auf, der nur auf ca. Die halbe Breite gewickelt ist, so ergibt sich beim Blick von der Seite ein "T" zwischen der schmalen Spule und der oberen Plastikabdeckung. Habe ich noch nie so gesehen vorher...
Positiv überrascht war ich, als ich in das Elektronikfach schaute: Alles sauber abgeschirmt und geerdet, und ein treble bleed kommt auch direkt vom Werk aus dabei.
Alles in allem, wenn man das Teil erstmal vernünftig eingestellt hat und die Saiten gedehnt und gestimmt sind, kann man mit dieser Gitarre sehr viel Spaß haben.
Update: Nachdem ich auf meine Standardsaiten gewechselt bin, haben sich noch mehr schnarrende Bünde aufgetan, die nur mit viel Halskrümmung und verhältnismäßig hoher Saitenlage weggingen. Test mit einem fret rocker zeigt: einige Bünde sind zu tief, über das gesamte Griffbrett verteilt. Das Teil geht also leider zurück.
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